RH-Trainingswochenende der OG Felixdorf
Hohe Wand, 14.-16. Juli 2006

 

Mehr als 25 Hundeführer der OG Felixdorf und Gleichgesinnte fanden sich mit ihren Hunden zum gemeinsamen Trainingswochenende auf der „Postl-Wiese“ der Hohen Wand ein.

Die Vorbereitungen für das heurige Trainingswochenende begannen bereits 14 Tage vor dem Termin. Die Stationen und die Aufgaben der Hundeführer wurden ausgesucht und die Strecke abgegangen. Weiters wurden die Personen für die Stationsbetreuung und für die Karten- und Kompasskunde festgelegt.

Am Freitagabend reisten die Teilnehmer an, dann wurden die Zelte aufgestellt und die Aufgaben für den nächsten Tag besprochen.

Am Samstagvormittag wurde eine Kettensuche durchgeführt, wobei 6 Opfer zu suchen waren. 6 Hundeführer nahmen an der Kettensuche teil. Durch den freudigen Einsatz von Mensch und Tier konnten alle Opfer gefunden und geborgen werden. Mittags konnten die Teilnehmer bei einer interessanten Karten- und Kompassschulung ihr Wissen auf diesem Gebiet erweitern, war das doch für einige „Neuland“. Um 13.30 Uhr fuhren wir gemeinsam auf den Felixdorfer Sportplatz, um eine Rettungshundevorführung zu präsentieren. 

         

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Abends nach der allgemeinen Rückkehr auf der Hohen Wand  wurde trotz kaltem Wind im Zeltlager gegrillt. Der Obmann und einige Mitglieder des ÖGV Felixdorf kamen zu Besuch, es wurde ein sehr lustiges und gemütliches Zusammensein. Gesprächsthema dieses Abends war der für den morgigen Sonntag geplante Orientierungsmarsch. Alle Hundeführer waren sehr gespannt und wollten einiges erfahren, aber die Organisatoren blieben auch zu ziemlich später Stunde noch standhaft und verrieten nichts. Einige Mutige besuchten zu nächtlicher Stunde auch noch den Sky Walk.

           

 

Am Sonntag beim Frühstück begannen die Vorbereitungen für den Orientierungsmarsch. Die Hundeführer und deren Begleitpersonen wurden mittels Los ermittelt, der Zeitplan und die Aufgabenstellung endlich nun auch den mit Spannung wartenden Teilnehmern mitgeteilt – Aufsuchen von 7 Stationen nach Kartenangabe, Erfüllen von dort geforderten Aufgaben.

 Die Abfolge der Stationen und die Aufgaben waren wie folgt:

Station1:
Nur mit Hilfe der Landkarte ist eine Bank im Jungwald aufzusuchen und 10 Fragen zum Thema Erste Hilfe sind zu beantworten.

Station 2:
Hier findet man Angaben zum weiteren Wegverlauf  - Marschzahl (in Strichen) und der Entfernungsangabe (in Schritten).

Station 3:
Auch hier findet man Angaben (Marschzahl und Entfernung) zum weiteren Wegverlauf.

Station 4:
Eine verunfallte Person ist in die "Stabile Seitenlage" zu bringen, danach weiter zur Station 5 mit Marschzahl und Entfernungsangabe

Station 5:
Eine Liste mit Kartensymbolen ist mit den dazugehörigen Beschreibungen zu ergänzen. Die hier erteilte Information ermöglicht das Aufsuchen der nächsten Station.

Station 6:
Der Hund hat sich an einer Pfote verletzt. Das Anlegen eines fachgerechten Verbandes ist erforderlich. Der verletzte Hund ist bis zur nächsten Station (ca. 200m) zu tragen.

Station 7:
Eine Person wurde überfallen und ist vermisst – der Hund soll diese Person finden. Der Hundeführer und sein Begleiter leisten Erste Hilfe und versorgen das Opfer. Der Weiterweg erfolgt nun nach der Karte zurück bis zum Start.

Ab 10:00 Uhr gingen die 9 Hundeführer mit ihren Hunden und den Begleitpersonen im Halbstundentakt los. Alle 9 Hundeführer, Hunde und Begleitpersonen kamen wohlbehalten am Ziel an.

Nach der Auswertung der Marschzeit und der Fragebogen erfolgte um 18:00 Uhr die Urkundenverleihung an alle Beteiligten.

 

Es war ein schönes und interessantes Wochenende. Auch das Wetter meinte es sehr gut, hat es doch nur in der Nacht geregnet, die hohen sommerlichen Temperaturen tagsüber brachten so manchen bei der Durchführung seiner Aufgaben ordentlich ins Schwitzen.

 

Ich möchte mich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit recht herzlich bedanken und freue mich auf ein Wiedersehen auf der Hohen Wand.

 Renate Dvorsak

 

© 2006 ÖGV Rettungshunde, Martina Resl