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Rettungshundeausbildung |

Unter Unterordnung versteht man Gehorsamkeit des Hundes
seinem Hundeführer gegenüber in allen Situationen. Während der Unterordnung und des Ablegens wird der Hund
durch Abgabe von zwei Schüssen abgelenkt und muss sich dabei als
schussfest erweisen. Er darf auf keinen Fall
weglaufen bzw. Panik bekommen.
Die Unterordnung der
Rettungshunde unterscheidet sich kaum von der Gebrauchshundeausbildung und setzt
sich wie folgt zusammen:
Freifolge - bei Fuss gehen ohne Leine inkl. Wendungen, Tempowechsel etc.
Bewegen durch eine Personengruppe - der Hund muss trotz der Ablenkung aufmerksam sein und darf natürlich keine Angst bzw. Aggression zeigen
Sitzübung - aus dem Schritt wird der Hund abgesetzt, der Hundeführer geht weiter und kehrt nach einigen Metern zu seinem sitzenden Hund zurück
Ablegen und Heranrufen - aus dem Schritt wird der Hund abgelegt, der Hundeführer geht weiter und bleibt in einiger Entfernung stehen. Danach ruft er seinen Hund zu sich, der rasch und freudig kommen soll, und vor dem Hundeführer sitzen bleibt
Abstellen und Heranrufen - wie ablegen, jedoch muss der Hund stehen bleiben
Bringübung zu ebener Erde - ein persönlicher Gegenstand wie z.B. ein Schirm, Handy oder Schuh wird einige Meter weit geworfen, der Hund muss auf Befehl diesen Gegenstand dem Hundeführer zurückbringen, vor dem Hundeführer sitzenbleiben; auf Befehl überlässt er den Gegenstand dann seinem Hundeführer
Bringübung über eine Schrägwand - wie die Bringübung zu ebener Erde, jedoch wird der Gegenstand über eine Schrägwand (150 cm/Winkel 90 Grad) geworfen, die der Hund sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg überqueren muss
Voransenden mit Hinlegen - aus dem Schritt muss der Hund auf Befehl von seinem Hundeführer voranlaufen, bis das Kommando Platz erfolgt, dann muss er sich hinlegen und auf seinen Hundeführer warten
Ablegen auf Zeit unter Ablenkung - der Hund wird auf längere Zeit abgelegt, der Hundeführer entfernt sich von seinem Hund, der sich auch durch Schüsse, andere Hunde o.ä. nicht von seinem Platz entfernen darf, bis der Hundeführer zu ihm zurückkommt



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